Es ist unverkennÂbar, daß sich kubanische Künstler wie Jose Bedia und Flavio Garciandia in ihrer Arbeit intensiv mit dem afrikaÂnischen Element der kubanischen Kultur auseinandersetÂzen, daher könnte diese Form der Auseinandersetzung, für die die Biennale ein idealer Ort ist, die jüngere kubanische Geschichte unter faszinierenden Aspekten beleuchten. Textportrait Philipp Rösler. Es könnte damit das gesamte Beziehungsmuster zwischen dem weltlichen, naturwissenschaftlich und rational orienÂtierten Marxismus und dem religiösen und ethischen SyÂstem der santeria (die ihre Wurzeln in der Religion der Yoruba hat) erhellen, die in Kuba allerorten im Gespräch ist.